Frankfurt Schwarz-Weiß
Der Schnee treibt mich immer mehr zu Schwarz-Weiß. Vor ein paar Tagen war Pompeji an der Reihe, heute ist es Frankfurt: Die Bilder sind im Laufe des Jahres, bei verschidenen Fotoausflügen, entstanden.
Mein Zeitvertreib
Der Schnee treibt mich immer mehr zu Schwarz-Weiß.
Vor ein paar Tagen war Pompeji an der Reihe, heute ist es Frankfurt:
Nach zwei Tagen (übertriebenes) Weihnachtsessen, musste ein wenig Bewegung her.
Wanderschuhe an, Jacke angezogen, Handschuhe eingepackt, meine neue Kamera (Nikon D7000) winterfit gemacht und ab ging es durch die Wälder. Die Wetterverhältnisse waren einwandfrei: Minus drei Grad, 30 cm Schnee und die Sonne schaute auch zwei, drei Mal vorbei. Nach fast zwei Stunden war meine Wanderung vorbei:
Genau vor einem Jahr war ich das erste Mal in Afrika, um genauer zu sein, in Südafrika.
Heute schaue ich aus dem Fesnter und sehe Schnee. Vor einem Jahr bin ich pünktlich für das Heiligabendessen in Durban gelandet und habe die ersten Tage bei Freunden verbracht. Danach ging es quer durch das Land, von Durban nach Kapstadt, vom Indischen zum Atlantischen Ozean. In diesen Tagen habe ich die wunderbare Flora und Fauna Südafrikas kennen und lieben gelernt – und auch meiner D80 hat es wohl sehr viel Spaß gemacht (sie hat mich keine Sekunde in Stich gelassen).
Vor ein paar Wochen habe ich hier schon die verschiedenen südafrikanischen Vögeln gezeigt, die mir über den Weg ‘geflogen’ sind – und heute sind die etwas größeren Tiere an der Reihe. Für die “Big 5″ hat es bei diesem Besuch nicht gereicht; der Leopard hat sich nicht zeigen wollen:
Heute morgen habe ich mein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk auf Herz und Nieren, eine Nikon D7000, getestet.
So ganz haben wir uns noch nicht angefreundet, doch ich habe es der D7000 auch nicht leicht gemacht. Das Ziel der ersten Fotosession waren die Gärten vom Nizza (am Main).
Im Sommer sind die Gärten in einem satten Grün, wohlriechend und überall sind emsige Insekten unterwegs. Heute präsentierten sich die Gärten unter einer weißen, prachtvollen Schneedecke. Hier und da blitzte ein wenig Farbe zwischen dem Schnee auf.
Ein wenig lag es wohl an uns beiden, der D7000 und mir, dass wir noch nicht auf einer Linie sind: Ich verglich sie die ganze Zeit mit meiner alten D80 und sie zeigte sich beim fokusieren von ihrer zickigen Seite – und das ist dabei raus gekommen:
Die letzte Zeit habe ich eher dem Ausland (Italien und Frankreich) gewidmet, doch jetzt ist wieder Zeit zurück nach Frankreich zu kommen – um genauer ein Ausflug in einen Frankfurter Garten.
Um ein wenig die aktuelle graue und deprimierende Wetterlage aufzufangen, habe ich mich bei dieser Fotoserie für die Farbe Gelb entschieden – gelbe Blumen.
Die Bilder habe ich zwischen Frühling und Sommer dieses Jahres aufgenommen – neben der Arbeit, die so ein Garten mit sich bringt:
Ich finde Schnee wunderschön. Es gibt dem Land eine unbeschreibliche Schönheit und die weiße Farbe strahlt viel Rube aus.
Doch Schnee ist leicht vergänglich. Es reichen nur leichte Temperaturschwankungen nach oben und aus der weißen Pracht wird eine graue, schmutzige und ekelhafte Masse. Auch mein Blick vom Wohnzimmerfenster Richtung Main macht diesen Eindruck vom verbleibenden Schnee nicht besser: es ist deprimierend grau und die wenigen weißen Schneefetzen machen es nicht besser.
Da ist der von mir digital eingefangene Sonnenuntergang um einiges angenehmer für die Augen:
Die Roten Farben waren unbeschreiblich schön. Vor allem der Moment, wo die rot glühende Sonne hinter den Häusern und der Apenninenkette abgetaucht ist; und die Wolken am Himmel in ein brennendes Etwas verwandelt hat, war toll. Man hatte das Gefühl, dass der Himmel brennen würde.
Nur ein paar Augenblicke später wurde die rote gegen eine schwarze Farbe eingetauscht und der Sonnenuntergang war vorbei…
Der Vesuv, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis dieser wieder (mal) ausbricht und die Menschen im Golf von Neapel in Angst und Schrecken versetzt – wie vor 1931 Jahren schon einmal.
Damals wurden die Einwohner von Pompeji von der vielen Asche überrascht und verschüttet. Für die damalige Zeit defintiv eine Katastrophe, doch für die Gegendward ein Ort der Geschichte und Mythen.
Dieser Ort zieht mich immer wieder magisch an. Ich nehme jede Gelegenheit, die sich mir bietet, wahr um die Ruinenstadt zu besuchen, stundenlang durch die Gassen von Alt-Pompeji zu laufen, die Veränderungen zu sehen und neue Details und Geheimnisse zu entdecken.
Diese Bilder sind nur eine kleine Auswahl, die ich 2009 aufgenommen hatte. Schwarz-Weiß fand ich als ideale Bearbeitung um das Altertum und die Magie von Pompeji näher zu bringen: