Frankfurter Earth Hour 2012

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Frankfurt am Main, Menschen / Urban Life

Eine kleine Umfrage unter meinen Bekannten hat mir gezeigt, dass kaum einer was von der Earth Hour 2012 gehört hatte – noch weniger, dass die Stadt Frankfurt aktiv teilnehmen will.

Im Internet kann man über den Sinn oder Unsinn der Aktion lesen. Ich habe meine klare Meinung dazu, dass es Unsinn ist! Für eine Stunde das Licht, den Fernseher oder sonstige elektrische Geräte auszumachen, um das (Umwelt)Gewissen zu beruhigen, ist nicht die Lösung. Wahrschenilich werden die Geräte auch nur in die Standby-Funktion gebracht.

Viel mehr würde es helfen bewusst mit der Energie umzugehen: Gerade Geräte im Standby-Modus konnen doch komplett ausgeschaltet werden. Die Waschmaschine braucht auch nicht halbvoll zu laufen. Auch die Heizung kann ein Grad weniger heizen. Solche Maßnahmen über das ganze Jahr hinweg bringt viel mehr als nur eine Stunde Licht aus.

Und auch ein schöner Nebeneffekt entsteht dadurch: Geld wird gespart und das Gewissen ist das ganze Jahr über rein.

Und jetzt ein paar Bilder aus Frankfurt während der Earth Hour 2012 (aber nicht wundern, wenn man kaum ein Unterschied sieht):


Bild 1: Frankfurter Skyline – Kurz vor der Earth Hour
Bild 2: Frankfurter Skyline – Nach fünf Minuten – unter anderem haben die Commerzbank, Dom und die Paulskirche die Lichter ausgemacht
Bild 3: Frankfurter Skyline – Nach knapp über 20 Minuten – ein Kohlekahn sorgt für „Licht“ auf den Main
Bild 4: Frankfurter Skyline – Nach fast 30 Minuten – alles wie gehabt
Bild 5: Die Flößerbrücke, die EZB-Baustelle und die Deutschherrnbrücke in voller Beleuchtung
Bild 6: Das Literaturhaus hat wohl vergessen bei der Earth Hour mitzumachen
Bild 7: Mit Weitwinkel aufgenommen, fällt kaum ein Unterschied bei der Skyline auf
Bild 8: Der Frankfurter Dom ohne Licht

Nach knapp 40 Minuten wurde es mir zu kalt und habe die Fotosession abgebrochen.