Über mich…

Fotografie war für mich am Anfang nur ein Hobby. Ich bin durch die Gegend gezogen und habe versucht alles Mögliche einzufangen. Nach einer Weile fand ich die statischen Bilder der Frankfurter Skyline, die Landschaften und Wälder langweilig. Es musste was Neues her und so bin ich bei Menschen gelandet. Erst mit Street-Fotografie, dann mit Hochzeiten und Paar-Fotografie.

Menschen sind vielschichtig und jedes Mal ein neues Abenteuer für mich. Deshalb versuche ich auch die Menschen, die ich fotografieren darf, erstmal persönlich kennenzulernen. Bei einem Kaffee lässt es sich leichter feststellen, ob man auf der gleichen Wellenlänge ist und wenn die Personen vor und hinter der Kamera sich nicht verstehen, kann die Kamera so gut und teuer sein, wie sie will, die Ergebnisse werden immer „nicht zufriedenstellend“ sein. Also, nicht persönlich nehmen, wenn ich zu einem Auftrag auch „Nein“ sage; ich werde es auch nicht persönlich nehmen.

Meine Kamera ist mein wichtiges Werkzeug. Die erste eigene Kamera habe ich zur Kommunion bekommen; eine Polaroid Pronto 600, die immer noch bei mir ist.

Das Fotografieren habe ich von der Pike auf gelernt: Analog fotografiert, in der Dunkelkammer die Negative selbst entwickelt und die Fotos belichtet. Auch heute noch nehme ich immer wieder einer meiner analogen Kameras mit raus (mein Liebling ist und bleibt die Nikon F4). Schon allein die Auswahl der Filme, bevor ich los gehe, ist Entspannung pur. Welchen Film nehme ich heute mit? ISO-Wert, Schwarz-Weiß-Film, Farbfilm etc.; kein Vergleich zu der digitalen Technik von heute.

Trotz allem werde ich auf die digitale Technik nicht verzichten wollen, schon allein die technischen Möglichkeiten erweitern die Einsatzmöglichkeiten und Fantasie. Und vor allem, einer der wichtigsten Argumente: Ich kann das Ergebnis gleich präsentieren und die Freude im Gesicht der Menschen sehen.